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Barock

Zwischen dem späten 16. Jahrhundert und dem späten 18. Jahrhundert fand mit der Barockzeit eine Epoche Einzug in Europa, welche die strenge Ordnung der Renaissance auflöste. Gekrümmte und geschwungene Formen, wie sie zuvor undenkbar erschienen, kamen in Mode und fanden schon im Grundriss der Bauten Ausdruck. Es kam zu einem vermehrten Verzieren einzelner Gestaltungselemente des Gebäudes: Säulen, Giebel, Bögen und Kuppeln strahlen mit reichen Ornamenten Kraft und Dynamik aus, wobei die einzelnen Elemente sich dem Gebäude als Gesamtkunstwerk unterordnen. Die Architektur des Barock bezieht auch Skulpturen und Malereien in die Gestaltung mit ein, ohne dass diese gezwungenermaßen eine andere als die Zier-Funktion erfüllen. Insbesondere im Kirchenbau spielen auch Lichteffekte und eine damit verbundene gezielte Lichtführung eine große Rolle.

Sich über mehrere Geschosse erstreckende Gebäude sind in der sogenannten Kolossalordnung erbaut. Die Säulen und Pilaster greifen hierbei auf mehrere Geschosse über und sind Teil der vertikalen Bauelemente, die mit ihren Abschlüssen, den Variationen von Basis und Kapitell, das Gebäude zu umklammern scheinen.

In der Profanarchitektur dominierte im Barock besonders das fürstliche Schloss. Hier betonte man im Bau die Portale, vor denen sich häufig breite Treppen finden, die zu einem zurückspringenden Mitteltrakt führen. Von diesem aus erstrecken sich ausgreifende Seitenflügel. Diese umschließen in manchen Prachtbauten einen Ehrenhof oder eine Auffahrt zum Schloss. Im Innern dieser Bauwerke finden sich kunstvoll gestaltete Treppenhäuser und aufwändige Innendekoration.

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Georg von Thelen

Georg von Thelen ist studierter Historiker, der durch seine Arbeit beim Amt für Denkmalschutz der Stadt Köln die Begeisterung für dieses Thema fand.

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