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Denkmalschutz

Immo Anleger verschafft Ihnen eine Übersicht darüber, was genau ein Denkmal überhaupt ist, welche Kriterien ein Objekt erfüllen muss, um zum Denkmal zu werden, was die zuständigen Behörden sind und welche verschiedenen Denkmalarten aus welchen Stilepochen es gibt.

Das Denkmalschutzgesetz

Denkmalschutz dient dem Zweck, Kulturdenkmale und kulturhistorisch relevante Gesamtanlagen zu erhalten und diese wichtigen Kulturgüter für die Nachwelt zu erhalten. Dabei ist es zunächst einmal unerheblich, ob es sich bei diesem Denkmal um ein kleines ehemaliges Bauernhaus oder ein riesiges Schloss inmitten einer prächtigen Gartenanlage handelt. Entscheidend ist lediglich, dass das Objekt gewisse Kriterien erfüllt. Diese Kriterien, die rechtliche Definition eines Denkmals und die Rahmenbedingungen werden durch das Denkmalschutzgesetz festgelegt. Der Denkmalschutz ist in Deutschland Sache der Bundesländer, von denen jedes über ein eigenes Denkmalschutzgesetz verfügt, in dem die notwendigen Begrifflichkeiten und Abläufe ebenso festgehalten sind, wie die Möglichkeiten zur Denkmalförderung, die es in jedem Bundesland gibt.

 

Die Denkmalschutzbehörden

Zuständig vor Ort sind lokale Behörden der Städte oder Kreise, die häufig „Untere Denkmal(schutz)behörde“ heißen. Sie sind auch der erste Ansprechpartner für Immobilienbesitzer, die ein denkmalgeschütztes Gebäude sanieren wollen und die Genehmigung von baulichen Eingriffen oder Förderung benötigen. Beraten werden die Unteren Denkmalbehörden von übergeordneten Fachbehörden, die in bestimmte Entscheidungsprozesse mit eingebunden werden und zum Teil sogar weisungsbefugt sind.

 

Wann wird ein ein Gebäude zum Denkmal?

Wird ein Gebäude per Gesetz zum Denkmal erklärt, wird es dadurch vor Zerstörung oder baulichen Eingriffen bewahrt. Dies kann geschehen, wenn ein Objekt Denkmaleigenschaften besitzt, die in den Denkmalschutzgesetzen der einzelnen Bundesländer genauer festgelegt sind. Diese Gesetze sind bezüglich der Definition eines Denkmals bewusst weit gefasst, sodass von einer alten Industrieruine hin zum Prunkgarten alles erfasst werden kann. Das Denkmalschutzgesetz von Baden-Württemberg legt beispielsweise in §2 fest:

   Im Denkmalschutzgesetz von Baden-Württemberg heißt es beispielsweise in § 2:  

(1) Kulturdenkmale im Sinne dieses Gesetzes sind Sachen, Sachgesamtheiten und Teile von Sachen, an deren Erhaltung aus wissenschaftlichen, künstlerischen oder heimatgeschichtlichen Gründen ein öffentliches Interesse besteht.

(2) Zu einem Kulturdenkmal gehört auch das Zubehör, soweit es mit der Hauptsache eine Einheit von Denkmalwert bildet.

(3) Gegenstand des Denkmalschutzes sind auch 1. die Umgebung eines Kulturdenkmals, soweit sie für dessen Erscheinungsbild von erheblicher Bedeutung ist (§15 Abs. 3), sowie 2. Gesamtanlagen (§19).

Wenn ein Objekt die notwendigen Kriterien erfüllt, leiten die zuständigen Behörden ein Unterschutzstellungsverfahren ein, das sich in den verschiedenen Bundesländern in seinem Ablauf unterscheidet. Ist das Verfahren abgeschlossen, wird das Gebäude in die Denkmalschutzliste eingetragen, die von Jedermann eingesehen werden kann.



Häufige Fragen zum Thema Denkmalschutz

Wo ist der Denkmalschutz geregelt?

Wo ist der Denkmalschutz geregelt?

Der Denkmalschutz ist im Denkmalschutzgesetz geregelt, das dem Zweck dient, wichtige Kulturgüter für die Nachwelt zu erhalten. Der Denkmalschutz in Deutschland ist Sache der Bundesländer, weshalb jedes Land sein eigenes Denkmalschutzgesetz aufstellt. Darin werden die rechtliche Definition eines Denkmals, die Kriterien, die es erfüllen muss, sowie die Rahmenbedingungen und Förderrichtlinien festgelegt.

Gelten deutschlandweit dieselben Regeln für den Denkmalschutz?

Gelten deutschlandweit dieselben Regeln für den Denkmalschutz?

Nein, der Denkmalschutz ist Sache der Bundesländer. Jedes Bundesland hat sein eigenes Denkmalschutzgesetz, das Rahmenbedingungen, Kriterien und die rechtlichen Definitionen festlegt.

Was genau ist ein Denkmal?

Was genau ist ein Denkmal?

Ein Denkmal ist ein Gebäude, dem ein besonderer Wert und somit die Denkmalwürdigkeit zugesprochen wird. Bei diesem Gebäude kann es sich um ein architektonisch und künstlerisch besonderes Bauwerk handeln, eines, das in historisch oder politisch bedeutende Ereignisse involviert gewesen ist, oder ein aus städtebaulicher und landschaftsgestalterischer Sicht unverzichtbar erscheinendes Gebäude.

Wer stellt ein Gebäude unter Denkmalschutz?

Wer stellt ein Gebäude unter Denkmalschutz?

Zuständig sind die sogenannten „Unteren Denkmalschutzbehörden“ der Städte oder Kreise. Diese lokalen Behörden werden von übergeordneten Fachbehörden beraten, die in bestimmte Entscheidungsprozesse eingebunden werden und teilweise sogar weisungsbefugt sind.

Wie wird ein Gebäude zum Denkmal?

Wie wird ein Gebäude zum Denkmal?

Wenn ein Gebäude die im Denkmalschutzgesetz geregelten Kriterien erfüllt, wird es per Gesetz zum Denkmal erklärt und somit vor Zerstörung oder baulichen Veränderungen bewahrt. Die zu erfüllenden Denkmaleigenschaften unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland.

 

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