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Archiv für Februar, 2018

Denkmalförderung Kulturerbe

2018 ist das Europäische Jahr des Kulturerbes

Denkmalschutz und Denkmalpflege stehen in diesem Jahr ganz besonders im Fokus – denn 2018 wurde zum Europäischen Jahr des Kulturerbes gekürt. Am 8. Januar fiel dazu der Startschuss.  

Pflege und Förderung wichtigen Kulturerbes

So viel internationale Aufmerksamkeit erfuhr der Denkmalschutz schon lange nicht mehr. Zuletzt standen die altehrwürdigen Gebäude 1975 im Mittelpunkt; es war das Europäische Denkmalschutzjahr. Auf diese Weise wurde eine Gegenbewegung zur damaligen Modernisierungsphase angestoßen, die zum Abriss zahlreicher historischer Gebäude geführt hatte – ein schwerer Verlust für unsere Kultur. Seit nunmehr 35 Jahren widmet die Europäische Union regemäßig ein Kalenderjahr einem ganz bestimmten Thema, das namensgebend für das jeweilige Europäische Jahr ist. 2018 ist nun das Kulturerbe dran, wozu die Denkmalpflege und –förderung natürlich einen wichtigen Beitrag leisten.

 

Europäisches Kulturerbe soll die Aufmerksamkeit erhalten, die es verdient

Besonders hervorgehoben wird in diesem Jahr die konstitutive Bedeutung, die historische Denkmäler und anderes Kulturerbe für Europa haben. In Zeiten der Globalisierung gerät dieser Aspekt das ein oder andere Mal in den Hintergrund – dies soll durch das Europäische Jahr des Kulturerbes verändert werden. Als Kontinent mit beachtlicher Historie hat Europa einiges an Denkmälern zu bieten, die eine über 2.000 Jahre alte Geschichte erzählen.

Verantwortlich für das Themenjahr ist die Europäische Kommission, der entsprechende Vorschlag stammt aber vom Europäischen Parlament. Mircea Diaconu, Berichterstatter des Europäischen Parlaments aus Rumänien, erklärt die Entscheidung für ein Europäisches Jahr des Kulturerbes so: „Wir möchten das Kulturerbe wieder ins Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken. Es soll die Wertschätzung erhalten, die es verdient, und unsere Identität stärken. Gleichzeitig können wir wiederentdecken, was uns zu Europäern macht.“ Das Motto lautet daher: „Unser Erbe – Wo die Vergangenheit die Zukunft trifft“. Vor allem junge Menschen sollen angesprochen werden, damit das kulturelle Erbe auch zukünftig nicht in Vergessenheit gerät.

 

Geld und tausende Aktionen für europäisches Kulturerbe

Insgesamt acht Millionen Euro stehen für Projekte im Themenjahr zur Verfügung. Mit diesem Budget sollen auch Denkmäler instandgehalten und gefördert werden. Zusätzlich veranstalten die einzelnen Länder über 7.000 Aktionen rund um Kulturdenkmäler und -erbe, die die Dolphin Trust GmbH mit Interesse verfolgt.

In Deutschland obliegt die Koordination und Umsetzung des Europäischen Jahres des Kulturerbes der Geschäftsstelle des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz in Abstimmung mit Bund, Ländern und Kommunen.

Immobilienpreise

Boom bei Immobilienpreisen flaut wieder ab

Boom bei Immobilienpreisen flaut wieder ab

Wer plant, in den nächsten Jahren ein Eigenheim zu erwerben, kann Prognosen zufolge aufatmen: Laut dem Frühjahrsgutachten der Immobilienwirtschaft, das im Auftrag des Zentralen Immobilien Ausschusses vom Analysehaus Empirica erstellt wurde, könnten die Kaufpreise zumindest in den Ballungszentren Berlin, München und Stuttgart in den nächsten fünf Jahren um ein Viertel bis ein Drittel sinken. Damit würde ein Verteuerungstrend enden, der nunmehr seit acht Jahren anhält.

Sinkende Immobilienpreise durch neues Wohnverhalten junger Menschen

Es scheint nur logisch: Wer jung ist und vielleicht sogar noch studiert, hat nicht die Mittel, in einer Stadt wie München zu leben – weder zur Miete noch um zu kaufen. Die junge Bevölkerung zieht daher vorwiegend in Städte, in denen Wohnraum günstiger ist. So rückt beispielsweise Leipzig ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Zuvor hatte der Zuzug der 20- bis 30-jährigen die Kaufpreise in Deutschland noch deutlich in die Höhe getrieben. Auch 2017 setzte sich dieser Trend fort. In den vergangenen Jahren legten Kaufpreise um 7,9 Prozent zu, am größten war der Zuwachs in Frankfurt. Dort stiegen die Preise um 16,9 Prozent auf 4030 Euro pro Quadratmeter. Spitzenreiter war unangefochten München mit 6500 Euro pro Quadratmeter.

Günstigere Preise durch zunehmende Bauprojekte

Durch die Eurokrise kommen aktuell immer weniger Südeuropäer nach Deutschland, um hier zu arbeiten. Auch die Zahl der Flüchtlinge geht zurück. Die Nachfrage nach Wohnraum sinkt demnach insgesamt. Gleichzeitig wurde im letzten Jahr so viel gebaut und fertiggestellt wie schon lange nicht mehr. Auch in diesem Jahr soll eine große Menge neuen Wohnraums geschaffen werden. Der zukünftige Stand entspricht dann dem ungefähren Bedarf an Wohnraum – die Angebotsknappheit geht folglich zurück. Auch die niedrigen Zinsen hatten in den letzten Jahren dazu geführt, dass die Kaufpreise für Immobilien deutlich anstiegen. Dadurch entwickelten sich Mietpreise sehr viel langsamer, weshalb sich der Kauf für Anleger kaum mehr lohnte.

Wo die sinkenden Kaufpreise am ehesten sichtbar sein werden

Besonders dort, wo Menschen abwandern, also vor allem in ländlichen Gegenden, werden sinkende Kosten zu spüren sein. Aber auch in städtischen Regionen, in denen die Preise in den letzten Jahren stark gestiegen sind, wird der Abfall bemerkbar sein. Projektpartner wie die Dolphin Trust GmbH beraten Sie gerne, wenn Sie Fragen zum Thema Preisentwicklung oder Immobilienkauf haben.

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